IOS ist langweilig, aber das muss so sein

IOS ist langweilig, aber das muss so sein

 

Wer mich auf Twitter ein wenig verfolgt, der hat vielleicht mitbekommen, dass mich iOS derweil ziemlich langweilt. Da geht es mir nicht allein so, viele in meiner Technik-Bubble teilen dieses Gefühl. Doch nun kommt das Problem, denn das muss so sein.

Seit fast 10 Jahren das immer gleiche Design

Apple ist eigentlich bekannt – und von vielen gefeiert – für ein immer unglaublich gutes Design. Allerdings ist Apple auch bekannt dafür, nicht ständig harte Änderungen an der Optik von Geräten vorzunehmen. 

Bei iOS bemerkt man das ganz besonders. Denn den letzten großen “Neuanstrich” gab es mit iOS 7 und das war 2013. Bedeutet: Seit bald 10 Jahren gab es keinen wirklich grundlegend neuen Anstrich mehr für iOS. Natürlich hat sich iOS immer weiterentwickelt, wie man z.B. an den Widgets sehen kann und an vielen anderen Kleinigkeiten. Doch im Großen und Ganzen bleibt Apple dem seit jeher bekannten Standard treu. 

Wenn man mal ganz vermessen ist, könnte man sogar sagen, iOS sieht seit der ersten Version so aus, abgesehen vom Icon Design. Das was nun also extrem langweilig klingt und für Technerds einfach auch langweilig ist, hat einen guten Grund. Und dieser Grund bzw. sogar die Gründe sind maßgeblich für den Erfolg des iPhones und von iOS verantwortlich.

Hoher Wiedererkennungseffekt 

Ja, iOS sieht immer gleich aus. Immer die gleiche App-Anordnung. Immer die gleiche Form. Immer die gleichen Farben. Doch, iOS ist beständig. 

Betrachtet man unterschiedliche Umfragen von iPhone Käufern, erfreut sich das iPhone einer extrem hohen Loyalität. Laut einer Umfrage von SellCell gaben fast 92 % der Befragten an, sich als nächstes wieder ein iPhone zu kaufen. Zwar wurde in der Umfrage nicht genau darauf eingegangen, aus welchem Grund, aber das immer gleich aussehende iOS, in dem sich ein Nutzer immer wie zu Hause fühlt (wir sind Gewohnheitstiere), wird hier seinen Beitrag leisten. 

Wenn jemand einmal bei iOS eingestiegen ist, wird er sich auch im nächsten iOS gut zurechtfinden. Das Design ist bekannt. Man weiß, wo alles ist. Man kennt die Features, die man im Alltag braucht, und es erwarten einen selten Überraschungen, egal ob angenehm oder unangenehm. 

Sind die Nutzer auch auf weiteren Apple Geräten unterwegs wie dem iPad oder auch dem MacBook, fühlt sich alles inzwischen sehr homogen an. Man wechselt zwischen den Geräten und überall sieht es schon sehr ähnlich aus. Denn gerade macOS wurde in den letzten Jahren optisch deutlich an die iOS Optik angeglichen. 

Skalierbar für Apple und Entwickler

Ich bin selbst kein richtiger Entwickler. Aber Apple baut iOS im Regelfall so, dass es zum einen für sie selbst, zum anderen aber auch für die Entwickler einfach ist und bleibt. Sei es die Entwicklung des Seitenverhältnisses der iPhones oder die Art, wie sich die Auflösung der Geräte entwickelt hat. Alles bei iOS ist auf maximale Skalierbarkeit getrimmt. Bedeutet: Apple achtet sehr stark darauf, dass vieles eine Weiterentwicklung ist, die aufeinander aufbaut. 

Dank der Tatsache, dass Apple auch die Hardware selbst in der Hand hat, muss iOS nicht für unzählige Hardware Kombinationen funktionieren. Entwickler wissen beim Design, worauf sie sich einlassen. Keine ständig wechselnden Design-Sprachen. Keine großen Anpassungen an der UI. So können Apps auch bei neuen iOS Versionen sehr schnell angepasst werden, indem ggf. nur noch neue Features in eine App eingebaut werden. Mehr ist nicht zu tun. Entwickler wissen, welche Spielräume sie bei der Gestaltung haben. Denn auch die sind von Apple zu einem großen Teil vorgegeben. Dazu die Kontrolle über alle Schnittstellen im System und die Kontrolle aller Apps. Ein Grund dafür, warum Apps unter iOS in den meisten Fällen ein wenig besser laufen oder häufig als Erstes neue Features bekommen (neben der Möglichkeit als Entwickler, hier besser Geld zu verdienen).

Wenig Individualität für mehr Leistung

Oft wird darüber diskutiert, warum Apple bei iOS nicht auch etwas die Zügel lockert. Das Argument vieler Android Nutzer für ein Android Gerät ist die hohe Flexibilität. Alles kann individuell gestaltet werden. Ich persönlich verstehe das nur zu gut. Doch der größte Teil der Nutzer nimmt sein Smartphone aus der Verpackung und nutzt es genau so, wie es geliefert wurde. Mit dem Launcher und den Apps, die standardmäßig installiert sind. Ohne großen Schnickschnack. 

Die Wenigsten individualisieren sich ihr Smartphone wirklich stark über den Wechsel des Wallpapers und vielleicht des Lockscreen Bildes hinaus. Und wenn man das im Hinterkopf hat, wird auch klar, warum Apple wenig Zeit und Energie in solche Features steckt. Das ist gar nicht notwendig. Noch viel schlimmer sogar: Es würde Leistung kosten. Individualisierung sorgt immer für einen erhöhten Akkuverbrauch. Denn eigene Icon Sets mit anderen Animationsgeschwindigkeiten, einem anderen Launcher und einem Live Wallpaper und unzählige Widgets etc. sorgen nur für mehr notwendige Rechenleistung. Rechenleistung zur Darstellung schlägt sich negativ auf die Akkulaufzeit nieder. Und wenn man aus möglichst wenig Akku und möglichst wenig RAM (spart Kosten in der Produktion) ein möglichst effizientes Betriebssystem machen möchte, dann muss man Unnötiges einsparen. Und das ist für Apple klar die individualisierbarkeit. 

Das nach so vielen Jahren wirklich langweilig gewordene iOS ist eines der am besten laufenden Betriebssysteme. Alles fühlt sich immer sehr snappy und smooth an. Und das meist deutlich länger, als das bei Android Geräten der Fall ist. Das ist aber der Preis, den man zahlen muss und der den meisten gar nicht auffällt, wenn sie nicht wie ich in einer Tech-Bubble zu Hause sind. 

Aber was meint ihr? Ist iOS für euch auch langweilig? Oder haben die Widgets, die Apple einführte, vielleicht grundsätzlich etwas verändert? Langweilt euch iOS so sehr, dass ihr ins Android Lager wechseln würdet? Also so wirklich für immer und ohne ein iPhone in der Schublade? Ich bin gespannt, was ihr sagt. Lasst uns gerne mal in den Kommentaren darüber sprechen.

 

Nach Huawei fehlt ein Innovationstreiber

Nach Huawei fehlt ein Innovationstreiber

 

Mitte 2019 wurde Huawei von den USA auf eine Art “Blacklist” gesetzt. Das führte dazu, dass Unternehmen aus den USA keinen Handel mehr mit Huawei treiben durften. Dabei geht es nicht nur um Technologie wie Hardware, sondern auch um Software und Lizenzen. Das Ergebnis kennen wir alle, es wurde in unseren Breitengraden nach und nach still um Huawei und nach wie vor gibt es den Bann für Huawei, wenn auch leicht gelockert. 

Doch seit Huawei von dem Bann betroffen ist, hat sich vor allem im Smartphone Segment eine große Lücke aufgetan, die bisher noch nicht gefüllt wurde. Denn Huawei war ein Innovator in der Branche vor allem, aber nicht nur für die Android Hersteller. Und diese Lücke wurde aus meiner Sicht bisher noch nicht geschlossen.

Huawei hat vieles bewegt

Huawei hat vor allem im Smartphone Bereich sehr viel bewegt, also in dem Teil, den wir als Consumer sicher am stärksten im Auge hatten. Huawei stand für hohe Qualität bei den Smartphones – gut, das konnten andere aber auch. 

Große Stärke bei den Kameras

Huawei hatte die Zeichen der Zeit schnell erkannt. Neben guter Qualität arbeitete Huawei auch mit Leica zusammen. Sicher weiß man nicht, wie viel Einfluss Leica wirklich auf die Kamera Hardware und Software hatte. Aber was man neidlos anerkennen muss, ist, dass Huawei sehr lange Zeit führend war, wenn es um die Kameras in einem Smartphone ging. Alle anderen Hersteller fingen daraufhin an, eine Aufholjagd zu starten, um mit den Kameras von Huawei mitzuhalten. 

Dabei war es gar nicht mal unbedingt die Kamera Hardware an sich, sondern vielmehr das, was die Software aus den Bildern machte. Nicht immer realistisch, aber extrem gut sahen die Bilder aus. Und sie gefielen einer breiten Masse mit hohen Kontrasten, einem hohen Dynamikumfang und einer brillanten Schärfe. Die Art, wie die Bilder aussahen, wie gut die Kamera-Hardware arbeitete, war für viele Hersteller eine neue Herausforderung. 

Und so startete auch das Rennen um noch mehr Zoom, zusätzliche Kameralinsen im Smartphone für einen Weitwinkel und ähnliches. Denn Huawei hatte schnell erkannt, dass die Kunden sich mehr Flexibilität bei der Kamera wünschten. Wohin das geführt hat, sieht man sehr gut an modernen Smartphones. Fast Standard sind 3 Kameramodule. Der Kunde erwartet häufig einen Weitwinkel und einen Zoom zusätzlich zum normalen Sensor. Hersteller wie Samsung treiben das inzwischen mit noch mehr Sensoren auf die Spitze, aber das ist ein anderes Thema.

Akkulaufzeit, Akkulaufzeit und noch mehr Akkulaufzeit

Auch beim Akku setzte Huawei neue Maßstäbe und zeigte, wie effizient ein Android Smartphone sein kann und wie lang der Akku durchhalten kann, wenn man einiges im System optimiert. Auch hier haben einige Hersteller nicht schlecht gestaunt, wie lange der Akku bei einem Huawei Smartphone durchgehalten hat. Natürlich mag das nicht für jedes einzelne Gerät gelten, aber der Ruf der Geräte war in Bezug auf den Akku immer sehr positiv. 

Das veranlasste wiederum viele andere Hersteller, sich mit dem Thema Akkugröße und Systemoptimierung zu beschäftigen. Denn neben der guten Kamera wollten die Kunden gerne Akkus, die länger als einen Tag durchhalten oder sie wenigstens locker durch einen Tag bringen. Seither ist bei vielen Herstellern das Thema Akkulaufzeit ein wichtiger Punkt auf der Agenda. Für mich hat Huawei auch hier den Stein ins Rollen gebracht. Damit der Akku effizient ausgenutzt wurde, hat Huawei aber auch ziemlich früh auf eigen entwickelte SoCs gesetzt, die den Namen Kirin trugen.

Der eigene Kirin SoC – effizient und leistungsstark

Wer am Smartphone Akku sparen will, der muss natürlich die Software optimieren. Aber was neben dem Display wirklich am Akku zieht, ist vor allem der SoC im Smartphone. Und sicher ist Huawei nicht der Erste gewesen, der eigene SoCs entwickelt hat. Apple und Samsung tun das auch. Doch auch hier war Huawei ziemlich weit vorne dabei und entwickelte so eigene Hardware, die eine gute Performance gepaart mit einem geringen Stromverbrauch aufwies. Neben den Software Anpassungen war das mit ein Hauptgrund für die langen Laufzeiten der Huawei Smartphones. 

Etwas, das heute bei Apple ebenfalls sehr gut zu beobachten ist; hier sogar noch eindrucksvoller bei den M1 Chips in den MacBooks. Aber inzwischen auch bei Samsung, die lange Zeit SoCs entwickelten, die nicht gerade für ihre Effizienz bekannt waren. Doch auch hier konnte Huawei in der Vergangenheit anderen Wettbewerbern zeigen, wie es laufen kann.

Und was ist nun?

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass es sicher noch mehr Dinge gab, bei denen Huawei weit vorne gewesen ist. Hinterlasst mir dazu gerne etwas in den Kommentaren – mich würde interessieren, was ihr besonders und prägend an den Huawei Smartphones fandet oder immer noch findet? 

Und natürlich möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sicher auch bei Huawei nicht alles perfekt gewesen ist. Darum soll es in diesem Beitrag aber auch gar nicht gehen. Ich wollte nur aufzeigen, dass Huawei meiner Meinung nach genau wie Apple eine Industrie sehr stark geprägt und gepusht hat. Durch Huaweis Entwicklungen wurden auch die Wettbewerber wach und haben sich stetig weiterentwickelt. 

Nachdem Huawei nun auf den westlichen Märkten kaum noch eine Rolle spielt, hat es ein Loch hinterlassen. Ein Loch, das bisher aus meiner Sicht nicht gestopft wurde, jedenfalls wenn wir von Smartphones sprechen. Die Innovationen und Ambitionen von Huawei haben den Wettbewerb beflügelt. Das ist nun nicht mehr so. 

Aktuell sehen wir in allen Bereichen großartige Hardware und ich verstehe, dass es schwer ist, etwas wirklich Innovatives zu entwickeln. Aber irgendwie scheint die Luft etwas raus zu sein.

Wir sehen viel Modellpflege und Konsolidierungen (Stichwort: OnePlus & Oppo) von Unternehmen. Aber wirklich was Neues vermisse ich. Das Tempo ist etwas eingeschlafen. Ich würde Google mit dem Pixel ggf. zutrauen, hier irgendwann mal den Platz von Huawei einzunehmen, jedenfalls wirken das Pixel 6 und die dahinterstehenden Ambitionen auf mich so. Ob Google das aber wirklich schaffen kann, steht in den Sternen, denn aktuell haben sie kaum Marktanteile. Ich wünsche mir wieder mehr Innovationstreiber, das “One more Thing” von Unternehmen, um alle Hersteller wieder ein wenig aufzuwecken. 

Harmony OS – Android nur in langweilig

Harmony OS – Android nur in langweilig

 

Harmony OS ist, wie viele wissen, das Betriebssystem von Huawei. Grund für das „eigene“ Betriebssystem ist, dass Huawei in den USA nach wie vor auf der „Blacklist“ steht und somit nicht mehr wirklich etwas von Google beziehen darf. Um sich von Google möglichst unabhängig zu machen, entschied sich Huawei also vor geraumer Zeit, ein eigenes OS auf die Smartphones zu bringen. Sie tauften es Harmony OS und es ist nun schon eine ganze Weile auf den Huawei Smartphones als Standard installiert. Grund genug, sich Harmony OS einmal genauer anzusehen. Gerade in Europa und den westlichen Staaten ist Huawei keine nennenswerte Größe mehr. Auf dem asiatischen Markt sieht das noch etwas anders aus.

Harmony OS ist doch Android, oder?

Harmony OS wird häufig als Android Clone bezeichnet. Aber ist das wirklich richtig? Immerhin ist es doch eine Eigenentwicklung, die viel Zeit und Geld verschlungen hat, oder etwa nicht? Grundsätzlich kann man die Frage, ob Harmony OS ein Android Clone ist, mit einem klaren Jein beantworten. 

Harmony OS ist ein Fork

Huaweis Betriebssystem ist in erster Linie ein Fork. Ein Fork ist in der Entwicklung eine abgespaltene Version einer bereits bestehenden Entwicklung. In diesem Fall ist die Basis tatsächlich Android von Google. Denn Google bietet Android als Open Source an, was bedeutet, jeder darf sich Android schnappen und es für sich anpassen. Schaut man tief ins Harmony OS, stellt man fest, dass auch der Linux-Kernel von Android verwendet wird. Das ist auch der Grund, warum Android Apps unter Harmony OS grundsätzlich funktionieren. Abseits der Smartphones wird Harmony OS aber auch in einigen IoT-Geräten verwendet und ist dann eine angepasste Version, die früher als LiteOS bekannt war. Hier ist also dann nicht Android die Basis. 

Warum gibt es keine Google Dienste?

Die vor allem in westlichen Gefilden ständig aufpoppende Frage ist nun: „Wenn doch die Basis Android ist, warum dann keine Google Dienste?“

Diese Frage ist schnell beantwortet. Auch wenn Android unter der Haube steckt, sind Google Dienste nicht vorgesehen. Darüber hinaus sind sie auch für die Huawei Geräte gesperrt und können, wenn überhaupt, nur mit Zusatzaufwand installiert werden. Das hat mit der Tatsache zu tun, dass Google Huawei nicht mehr mit Software und damit auch nicht mit Google Diensten beliefern darf. Für Huawei ist das im asiatischen Raum überhaupt kein Problem. Da ist Google eh nicht relevant, da hier Baidu genutzt wird. Im westlichen Teil der Welt sieht das aber anders aus. Die Google Dienste und Services, allen voran die Google Suche, Gmail, YouTube etc., sind für die meisten hier Standard. Vor allem auch der Google Play Store mit all seinen Apps. 

Harmony OS – für den Westen nur ein kastriertes Android

Harmony OS kann man also gut als ein auf Android basiertes Betriebssystem bezeichnen, das leider ziemlich kastriert ist. Zwar gibt es ein paar Menschen in meiner Technik Bubble, die sagen, man kann damit leben, wenn man will, aber ich würde es nicht wollen. 

Was sehr schade ist, da Huawei in der Vergangenheit wirklich extrem gute Geräte gebaut hat. Ohne echtes Android mit einem Google Play Store und den damit verbundenen Apps ist es aber für den normalen Anwender schlicht nicht angenehm zu nutzen – jedenfalls in unseren Breitengraden. Klar, kann man Android Apps auch als APK installieren. Aber erstens ist das für die meisten Anwender eher nicht der gangbare sinnvolle Weg. Zweitens gibt es auch Apps, die Google Dienste voraussetzen und somit keine Funktion mehr hätten. Und drittens gibt es auch Apps, die einfach nicht funktionieren, da gewisse Sicherheits-Features fehlen. Wer also Online Banking per App gestaltet, würde auch hier auf Probleme stoßen. Auch Google Pay zum Bezahlen mit dem Smartphone wäre nicht verfügbar. All das, was sonst für die Anwender eines Android basierten Smartphones selbstverständlich ist, ist nicht mehr oder nur auf Umwegen verfügbar. Genau diese Tatsache macht Harmony OS zu einem für Tekkis zwar interessanten, für den normalen Anwender aber vollkommen überflüssigen OS. Kurz gesagt: „Harmony OS ist Android in uncool“ (jedenfalls für die westlichen Märkte).

Wer noch immer auf eine Rückkehr zu Android hofft, den muss ich enttäuschen. Nicht, dass ich es garantiert wüsste, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Huawei zu Android zurückkehren würde, selbst wenn sie es wieder dürften. Immerhin haben sie viel Zeit und Geld in Harmony OS und alles, was da dranhängt, gesteckt. Zum anderen möchte sich Huawei sicher nicht mehr in die Abhängigkeit von Google und der US Politik begeben. Dafür gibt es ja nun Honor, die ehemalige Tochter, die nun die Geschäfte im Westen wieder aufbauen soll. Doch schon jetzt gibt es Gerüchte, dass Honor auch ein Dorn im Auge der Politik sein könnte und ggf. auch auf die Blacklist gesetzt wird. Da sollte man also vielleicht erstmal noch etwas abwarten …

Wie ist eure Meinung zu Harmony OS? Wäre es eine Alternative für euch? Oder fehlen euch die Huawei Geräte gar nicht? Immerhin werden die Android Anbieter von Jahr zu Jahr überschaubarer.

Dein PC ist nicht kompatibel mit Windows 11 – bitte was?

Dein PC ist nicht kompatibel mit Windows 11 – bitte was?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ja, genau, das habe wohl nicht nur ich in letzter Zeit gelesen. Mein PC, der sicher nicht mehr den aktuellsten Prozessor hat, soll mit seinem Intel Core i7 7700K nicht kompatibel sein mit Windows 11.[/vc_column_text][us_separator size=“small“][us_image image=“24005″ size=“full“ align=“center“][us_separator size=“small“][vc_column_text]Das versetzte mich dann nun doch in Erstaunen, muss ich sagen. Denn an mangelnder Leistung kann es wohl kaum liegen, läuft Windows 11 doch sogar auf Möhren mit einem 1 GHz CPU. Also was soll das Ganze eigentlich? Ich fühlte mich direkt ein wenig von Microsoft gegängelt und kann sowas nur schwer auf mir sitzen lassen. Also habe ich mal ein wenig geforscht und eigentlich keinen echten Grund für die angebliche Inkompatibilität finden können, der Sinn ergeben hätte. 

Nach einem Klick in der PC Integritätsprüfung erhärtete sich aber mein Verdacht, dass es hier weniger um zu alte Hardware, als mehr darum geht, neue PCs zu verscherbeln. Denn auf der Website, die sich von Microsoft öffnet, wenn man auf “Gerätespezifikationen” klickt, erscheint direkt in einem gelben Kasten das Angebot “Neuen PC kaufen”.[/vc_column_text][us_separator size=“small“][us_image image=“24008″ size=“full“ align=“center“][us_separator size=“small“][vc_column_text]So kann man natürlich auch versuchen, Hardware zu verkaufen. Aber irgendwie sehe ich das nicht ein. Also dachte ich mir, dann installiere ich Windows 11 einfach trotzdem. Und wie ich das gemacht habe und was meine ersten Erfahrungen sind, das berichte ich hier.[/vc_column_text][us_separator size=“small“][us_message color=“yellow“ icon=“fas|info“]DISCLAIMER
Natürlich kann ich euch keinerlei Garantien dafür geben, dass die Anleitung bei euch auch funktioniert. Auch kann ich nicht dafür garantieren, dass eure Daten erhalten bleiben, daher macht immer erst ein Backup! Nach dem Update ist ein Rollback zu Windows 10 nicht mehr möglich!
[/us_message][us_separator size=“small“][vc_column_text]

Windows 11 Download

Dann nehme ich euch mal an die Hand. So habe ich es gemacht.

Als Vorabinformation für euch: Installiert wird Windows 11 auf einem Rechner mit Intel Core i7 7700K CPU. TPM wird unterstützt und das einzige, was Microsoft bemängelt, ist der Prozessor. 

Wie bin ich nun vorgegangen:

1. Ich brauchte eine Möglichkeit, Windows 11 zu installieren, da ich es per Update nicht erhalten würde, weil mein CPU angeblich inkompatibel sein soll. Dazu bin ich auf die offizielle Microsoft Seite gegangen, wo ihr verschiedene Möglichkeiten von Microsoft erhaltet. Ihr könnt dort zum einen den Installationsassistenten von Windows 11 nutzen, was in meinem Fall nicht funktioniert. Als Zweites bietet Microsoft euch das Tool zur Medienerstellung an. Damit seid ihr in der Lage, einen USB-Stick bootfähig zu machen, auf dem auch Windows 11 ist, damit ihr dieses installieren könnt (für diesen Weg habe ich mich entschieden). Alternativ könnt ihr auch einfach ein Image als ISO von Windows 11 herunterladen und das selbst auf einen USB-Stick bringen, wahlweise mit einem anderen Tool als dem von Microsoft, oder es auch, sehr old school, auf einen Datenträger brennen. Obwohl ich nicht mal weiß, ob das noch ginge.

 

2. Das Erstellen des USB-Sticks mit Windows 11 ist sehr einfach. Man folgt einfach den Anweisungen des Medienerstellungsassistenten und nach ein paar Minuten ist der Stick startklar. Da ich meine aktuellen Daten behalten möchte, muss ich an dieser Stelle den PC noch nicht neustarten. Ich führe einfach die auf dem USB-Stick befindliche Setup-Datei aus. Die Installation startet erst ganz normal, führt aber wegen des nicht kompatiblen Prozessors nicht zum gewünschten Erfolg und bricht dann einfach ab. Also muss noch ein kleiner Trick her. Wir müssen dem Setup quasi untersagen, dass der Prozessor geprüft wird. Das machen wir in der Registry und das klingt wilder, als es ist.

 

3. Also, los geht es. Als Erstes müsst ihr in der Suchleiste “regedit” ohne die Anführungsstriche eingeben. Im dann geöffneten Fenster müsst ihr folgendem Pfad folgen: “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup\MoSetup”. Im rechten Teil des Fensters muss nun ein neuer Eintrag hinzugefügt werden. Dafür macht ihr dort einen Rechtsklick -> Neu -> DWORD Schlüssel und als Namen vergebt ihr Folgendes: “AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU”, ebenfalls ohne die Anführungszeichen. Danach macht ihr einen Doppelklick auf den neuen Eintrag und setzt als Wert “1”. Mit “OK” bestätigen und das Fenster einfach schließen. Nun könnt ihr wieder wie im ersten Versuch auf dem USB-Stick das Setup starten. [/vc_column_text][us_separator size=“small“][us_image image=“24006″ size=“full“ align=“center“][us_separator size=“small“][vc_column_text]4. Dann sollte die ganz normale Installationsroutine von Windows 11 starten. Hier müsst ihr einmal akzeptieren, dass ihr wisst, dass eure Hardware nicht kompatibel ist und ihr das auf eigene Gefahr macht (Jaja, Microsoft). Danach folgt die einfache installation von Windows 11. Bei Microsoft klingt das dann so:

Dieser PC erfüllt nicht die Mindestsystemanforderungen für die Ausführung von Windows 11. Diese Anforderungen tragen dazu bei, eine zuverlässigere und qualitativ hochwertigere Erfahrung zu gewährleisten. Die Installation von Windows 11 auf diesem PC wird nicht empfohlen und kann zu Kompatibilitätsproblemen führen. Wenn Sie mit der Installation von Windows 11 fortfahren, wird Ihr PC nicht mehr unterstützt und ist nicht berechtigt, Updates zu erhalten. Schäden an Ihrem PC aufgrund fehlender Kompatibilität fallen nicht unter die Herstellergarantie. Wenn Sie „Akzeptieren“ auswählen, bestätigen Sie, dass Sie diese Anweisung gelesen und verstanden haben.

Danach kann es dann aber direkt losgehen. Wie ihr im nächsten Screenshot sehen könnt.[/vc_column_text][us_separator size=“small“][us_image image=“24007″ size=“full“ align=“center“][us_separator size=“small“][vc_column_text]

Was passiert nach der Installation von Windows 11?

Wie sieht es nun aus, wenn Windows 11 auf einem PC mit inkompatibler Hardware installiert wird? An der Stelle noch einmal der kurze Hinweis, ich habe “nur” einen angeblich inkompatiblen CPU. Wie genau es mit anderer inkompatibler Hardware aussieht, kann ich nicht sagen. Ich gehe aber davon aus, dass auch diese eigentlich kein Problem darstellt, solange die Hardware ausreichend Leistung hat, um die Mindestanforderungen von Windows 11 zu erfüllen.

Wie sieht es also direkt nach der Installation von Windows 11 aus? Die Installation lief ganz normal durch, wie bei jedem anderen PC. Nach der installation startet Windows 11 ganz normal und auch alle Programme und Dateien sind noch da. Wie bei einem ganz normalen Upgrade mit einem kompatiblen PC. Auch meine Software funktioniert bisher tadellos (nach gut einer Woche Test). Installierte Programme tun ganz normal ihren Dienst. Neue Software installieren klappt auch einwandfrei. Bisher kann ich keinen Unterschied zu Windows 10 feststellen, außer dass es nun eben Windows 11 ist.

Laut Microsoft erhalten inkompatible PCs keine Updates für Windows 11. Ob sich das aber nur auf neue Features bezieht oder auch auf Sicherheitsupdates, lässt Microsoft offen. Aber auch hier möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich erhalte ganz normal Updates bisher und kann diese auch wie gewohnt, ohne Probleme, installieren. Auch hier bemerke ich also bisher keinerlei Einschränkungen. Sollte sich daran noch einmal etwas ändern, werde ich diesen Beitrag updaten und es euch kenntlich machen. Ich gehe aber davon aus, dass sich am aktuellen Zustand nichts ändern wird.

Jetzt happy Updating

Und nun bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen, viel Spaß beim Updaten eures PCs. Natürlich alles auf eigene Gefahr, aber einen wirklichen Grund für eine Inkompatibilität sehe ich einfach nicht, nur weil der CPU nicht auf einer Liste von Microsoft steht. Vor allem, wenn der nicht gerade 10 Jahre alt ist und auch noch ausreichend Leistung mitbringt. Ich denke aber, es ist nicht notwendig, sich Sorgen zu machen, dass ein gut ausgestatteter PC, auf dem auch Windows 10 gut gelaufen ist, mit Windows 11 nicht klar käme. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Mystery Boxen – für Elektroschrott Geld bezahlen

Mystery Boxen – für Elektroschrott Geld bezahlen

[vc_row height=“small“][vc_column][vc_column_text]Gefühlt ein weiterhin anhaltender Trend ist ja das Shopping von Mystery Boxen. Auch mir werden immer wieder Videos auf YouTube mit diesen Boxen angezeigt. Ich gebe zu, zu Beginn fand ich die Idee der Mystery Boxen, egal von welchem Anbieter, sehr interessant. Doch je mehr der Videos ich gesehen habe, um so mehr drängte sich mir das ungute Gefühl auf, dass diese Boxen

  1. nur ein guter Deal für den Verkäufer sind.
  2. das alles unglaublich wenig nachhaltig ist.

An dieser Stelle muss ich sagen, ich bin sicher nicht das Sinnbild für Nachhaltigkeit. Bedingt durch meinen YouTube Kanal und meine Vorliebe für Technik konsumiere ich auch viel zu viel und kaufe auch viel zu viel. Immerhin bin ich aber darum bemüht, Dinge, die ich nicht mehr brauche, zu verkaufen oder zu spenden, damit Gutes nicht direkt im Müll landet.

95 Prozent Chinaschrott und Ladenhüter in Mystery Boxen

Ich selbst habe mir noch nie eine Mystery Box gekauft, kann aber den Nervenkitzel daran sehr gut verstehen. Für diejenigen unter meinen Lesern, die das noch nicht kennen, möchte ich kurz erläutern, wie das Ganze so aussieht. 

Ihr bestellt bei einem Anbieter wie z.B. Media Markt etc. eine Mystery Box. Diese Boxen werden von den meisten Media Märkten (nur um beim Beispiel zu bleiben) bei eBay vertickt. Dort könnt ihr nun zwischen verschiedenen Boxen auswählen, zum Beispiel eine Box für 500 Euro. Das Versprechen von Media Markt dazu sieht wie folgt aus: In der Box befindet sich ein Warenwert von 1000 €. Klingt also erstmal nach einem guten Deal, oder? Wenn da nicht das kleine Kürzel UVP beistehen würde. Die 1000 € beziehen sich also auf den UVP Wert. Alleine da sollte schon jedem klar sein, dass man über mehrere Waren hinweg sicher online mit Preissuchmaschinen auch im Durchschnitt auf einen Preis von 500 € für gemischte Waren kommen wird. Aber man weiß ja noch nicht, was im Paket ist. Und Folgendes findet sich noch in der Beschreibung:[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row height=“auto“][vc_column][us_message icon=“fas|bolt“]Bieten Sie auf eine Media Markt Mystery Box!
Der Inhalt wird erst nach der Versteigerung festgelegt (mindestens 1000 UVP€ Warenwert; Marke Apple im Angebot als Platzhalter)
*Die Boxen sind vom Umtausch ausgeschlossen
*Es können sich auch wiederverpackte Ausstellungstücke in der Box befinden
*Es können sich auch mehrere identische Produkte in der Box befinden
*Die Wertangabe bezieht sich auf den UVP des Herstellers

Quelle: eBay Auktion[/us_message][/vc_column][/vc_row][vc_row height=“small“][vc_column][vc_column_text]Alles, was ihr in der Box erhaltet, müsst ihr also so nehmen, wie es ist. Eine Reklamation ist nicht möglich. Die 500 Euro sind also in jedem Fall weg. Ausstellungsstücke sind auch am Start und wer schon mal im Media Markt war, weiß, wie die teilweise aussehen können. Und dann könnt ihr auch noch mehrere gleiche Produkte dabei haben. 

Ich habe mir, wie oben bereits erwähnt, mal ein paar Unboxings solcher Boxen angesehen und bin schon mehr als enttäuscht. So aufregend der Erhalt einer Mystery Box auch sein mag, so ernüchternd ist doch das, was man in der Box dann findet. Hier mal ein Beispiel: 

In einem Video wurde eine Mystery Box ausgepackt, die auch 500 Euro gekostet hatte. Darin fanden sich folgende Dinge:

  • eine Bluetooth Box von JBL (das war bereits das teuerste Produkt)
  • ein Wasserkocher (von der Hausmarke)
  • 2x MP3-Player (wer nutzt sowas heute noch?)
  • mehrere USB Sticks (mit 8 GB – Wow)
  • 5x Blu-Ray-Filme (Filme, die niemand kennt und die auch nie im Kino liefen, 2 Filme waren sogar doppelt)
  • 5x DVD-Filme (gleiches Spiel wie bei den Blu-Rays)
  • ein Tischstaubsauger (NoName)
  • 2x Mini Taschenlampen
  • ein portabler DVD-Player fürs Auto

Ich glaube, das war alles und ich habe nichts vergessen. Für viele der einzelnen Produkte konnte man nicht mal mehr Preise im Internet finden, weil sie so alt waren, dass sie online nirgends zu bekommen waren. Und was soll man bitte mit 2 oder 3 gleichen Filmen? 

Mystery Boxen sind kein guter Deal

Man kann also festhalten: Von den Mystery Boxen hat nur einer was und das ist der Verkäufer. Der Ramsch in den Boxen ist zu 95 % oder wenigstens zu 90 % nicht zu gebrauchen, weil ihr das eh schon zu Hause habt oder niemals gekauft hättet. Teilweise erhaltet ihr in der Box nur noch Elektroschrott, den ihr dann für den Anbieter entsorgen dürft. Insgesamt finden sich eigentlich nur Produkte in den Boxen, die Ladenhüter sind und auch in den Grabbelboxen im Markt rumstehen. Bei den Filmen wurden sogar rabattierte Filme wieder mit dem ursprünglichen UVP überklebt, um auf den angegebenen Wert der Box zu kommen. Daher mein Appell an euch: Kauft diesen Unsinn nicht. Die Märkte sollen ihren Schrott selbst entsorgen und vor allem lernen, welche Waren sie wirklich nicht verkaufen können oder nicht in der gedachten Menge, damit sie beim nächsten Mal nicht so viel ordern. Dann habt ihr kein Geld für eine echte Enttäuschung ausgegeben. Kauft euch für das Geld lieber etwas, was ihr wirklich haben wollt. Oder noch viel besser, erschafft mit dem Geld einfach mal ein paar schöne Momente für euch, die im Gedächtnis bleiben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Apple Pay startet endlich in Deutschland

Apple Pay startet endlich in Deutschland

Himmel was hat das lange gedauert, aber was lange währt, wird endlich gut, so sagt man ja im Volksmund. Hoffentlich so auch bei Apple Pay, das könnt ihr nämlich ab sofort nutzen und das zum Start wenigstens auch mit einer gar nicht mal schlechten Anzahl an Banken. Aber dazu gleich später mehr.

Zahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch

Ab sofort kann es losgehen und ihr könnt mit eurer Apple Watch oder eurem iPhone eure Einkäufe bezahlen. Bedeutet für euch, ihr müsst nicht mehr eure Kreditkarte oder Bankkarte rauskramen, um an der Kasse euer Geld loszuwerden, sondern könnt einfach mit eurem iPhone oder der Apple Watch am Arm bequem bezahlen. Einzige Voraussetzung fürs Zahlen mit Apple Pay ist, dass das Terminal an dem ihr bezahlen wollt, das Zahlen per NFC ermöglicht. Anstatt eurer Bankkarte haltet ihr dann einfach euer iPhone oder die Apple Watch an das Kartenterminal und los geht es. Ihr werdet aufgefordert die Zahlung zu verifizieren, dass bestätigt ihr mit eurem Fingerabdruck oder per FaceID und das wars, ihr habt eure Möhren mit dem Smartphone gekauft. Klingt easy oder? Ist es ja auch und auch ältere iPhones und Apple Watches unterstützten Apple Pay.

Folgende iPhones sind mit Apple Pay kompatibel:

  • iPhone XR
  • iPhone XS
  • iPhone XS Max
  • iPhone X
  • iPhone 8
  • iPhone 8 Plus
  • iPhone 7
  • iPhone 7 Plus
  • iPhone 6s
  • iPhone 6s Plus
  • iPhone 6
  • iPhone 6 Plus
  • iPhone SE

Diese Apple Watches sind mit Apple Pay kompatibel:

  • Apple Watch Series 4
  • Apple Watch Series 3
  • Apple Watch Series 2
  • Apple Watch Series 1
  • Apple Watch (1. Generation)

Und auch wenn ihr es nicht vermutet hättet, auch mit dem iPad könnt ihr Apple Pay nutzen, auch wenn ich mich damit nicht an die Kasse stellen würde.

Folgende iPads sind mit Apple Pay kompatibel:

  • iPad Pro (3. Generation)
  • iPad (6. Generation)
  • iPad Pro
  • iPad (5. Generation)
  • iPad Air 2
  • iPad mini 4
  • iPad mini 3

Bezahlen nicht nur an der Supermarktkasse

Doch nicht nur an der Supermarktkasse könnt ihr in Zukunft mit Apple Pay verwenden. Auch in vielen Apps und Online Shops wird es die Apple Pay Unterstützung geben, bzw. gibt es diese bereits. Als MacBook Pro Nutzer oder Nutzer eines neuen MacBook Air 2018 könnt ihr euch dann bequem mit eurem Fingerabdruck verifizieren und müsst keine lästigen Formulare im Online Shop ausfüllen. Nutzer älterer MacBooks müssen leider etwas mehr tippen. In Apps könnt ihr euch wie auch beim Bezahlen an der Kasse an eurem iPhone per TouchID oder FaceID legitimieren. Dabei ist Apple ganz wichtig, das egal ob an der Kasse oder im Online Shop oder einer App alle Daten bei euch bzw. der Bank bleiben. Apple gibt an keine Käufe zu speichern, die ihr per Apple Pay tätigt.

Mit diesen Banken könnt ihr Apple Pay nutzen

Zum start sind zwar schon einige Banken mit an Bord, vor allem im Vergleich mit Google Pay, aber noch lange nicht alle. Welche Banken bisher mit Apple Pay arbeiten, seht ihr in der Liste:

  • American Express
  • maestro
  • mastercard
  • VISA
  • boon.
  • bunq
  • comdirect
  • Deutsche Bank
  • fidor Bank
  • Hanseatic Bank
  • HypoVereinsbank
  • N26
  • O2 Banking
  • VIM PAY
  • Ticket Restaurant Edenred

Diese Banken kooperieren ab 2019 mit Apple Pay

Doch schon 2019 kommen weitere Banken hinzu, denn sicher vermisst ihr die eine oder andere größere Bank.

  • Consors bank
  • Consors Finanz
  • crosscard
  • DKB – Deutsche Kreditbank AG
  • FLEETMONEY
  • ING-DiBa
  • Revolut
  • sodexo
  • VIABUY

Wie ihr sehen könnt, fehlen dennoch noch einige große Banken wie z.B. die Volksbanken oder die Sparkassen. Diese scheinen an einer eigenen Lösung zu arbeiten bzw. halten an dieser fest. Ob sie dennoch auch bei Apple Pay einsteigen werden, ist aktuell noch nicht bekannt. Einige weitere Banken beobachten Apple Pay zum Start und steigen dann ggf. später ein. Aktuelle Informationen zu Banken und Partnern findet ihr auf der Seite von Apple Pay oder natürlich auch bei eurer Bank.

In diesen Geschäften könnt ihr bereits mit Apple Pay bezahlen

Hier mal eine Auflistung der Geschäfte, in denen ihr direkt schon mit eurem neuen Apple Pay zahlen könnt. Sicher gibt es noch einige mehr, die hier nicht aufgeführt sind. Wenn ihr noch Geschäfte entdeckt die nicht auf der Liste stehen, hinterlasst sie mir doch in den Kommentaren, damit andere Nutzer auch wissen, wo Apple Pay noch funktioniert.

Apple Pay Partner

Quelle: apple.com


Mich würde interessieren ob ihr Apple Pay nutzen werdet oder ob das Zahlen mit dem Smartphone für euch eher nichts ist? Schreibt es mir in die Kommentare, ich bin gespannt auf eure Meinung!

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